Review FAME das Handbuch für Influencer

Das kleine aber feine Taschenbüchlein von Sven-Oliver Funke und Jessika Löwen mit dem Titel „Fame! Das Handbuch für Influencer“ kommt in der jetzigen Zeit vielen Leuten gerade recht.
Angefangen bei der Frage, ob man sich überhaupt zum Influencer eignet, welche Anfängerfehler man vermeiden sollte, wie man anfängt Inhalte zu gestalten, eine Community aufbaut bis hin zu den Fragen rund um die Themen Finanzen, Kooperationen und natürlich was man so verdienen kann und rechtliche Fragen wird alles, was man so als Überblick braucht angesprochen.
Hierbei werden natürlich die Socialmedia Plattformen wie Youtube, Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, Twitch und TikTok im Focus gehalten und natürlich ebenso das technische KnowHow (welches Equipment braucht man für Foto/Video/Audio) und der Umgang mit Medienvertretern und Konzernen vermittelt. Auf den rund 284 Seiten kann natürlich nicht alles in aller Ausführlichkeit erklärt werden, aber das Buch schafft doch einen recht umfassenden Überblick über all das, was zum Influenzerdasein benötigt wird. Auch eignet sich das Buch nicht als Workbook oder Anleitungsbuch sondern gibt viele verschiedene Einblicke wie man es machen kann. Seinen eigenen Weg muß man dann mit diesen Hinweisen jeweils selbst finden.
Auch die ganzen Fertigkeiten des Filmens oder Fotografierens aber auch das sprechen und posieren vor der Kamera wird hier nicht weiter gezeigt außer eben in fertigen Ergebnissen bzw. den Beispielen bekannter Influencer. Das muß man sich dann eben selbst beibringen oder durch andere Bücher erarbeiten.
Alles in allem ist dieses Büchlein für rund 20,- ein guter Start mit vielen nützlichen Tipps in das Business für all diejenigen, die damit gerade erst anfangen wollen und einen guten Gesamtüberblick bekommen wollen. Auf alle Fälle empfehlenswert nicht zuletzt damit man sich keine falschen Vorstellungen macht. -Werbung-

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Rezension Bildgestaltung Der große Fotokurs

-Werbung- Da ich ja schon eine Weile fotografiere, mich aber immer noch manchmal etwas schwer mit der richtigen Motivwahl bei gegebenem Thema tue habe ich hierzu ein Nachschlagewerk gesucht. Das Buch „Bildgestaltung Der große Fotokurs“ von Simone und Rainer Hoffmann erschien mir hierzu gerade richtig. Auf rund 340 Seiten aus dem Rheinwerk Verlag wird man hier an die Themen Bildanalyse, Technik, Motiv, Licht, Farbe, Rahmen, Grundelemente, Perspektive, Bildkomposition, Reflexion und letztendlich die Bildpräsentation herangeführt wobei dieses Bildgestaltungselement ausführlich beschrieben wird. Zu jedem Kapitel bzw. Teilbereich werden viele Bilder und Unterschiede bei der Bildgestaltung aufgezeigt. Hierbei wird an einzelnen Motiven die verschiedenen Möglichkeiten und Änderungen gezeigt. Es werden auch immer wieder Praxisteile eingeschoben in denen dann z.B. prägnante Motive einmal „normal“ und einmal in einer verbesserten Version gezeigt werden und was man eben jeweils geändert hat. So kann das Buch als Lehrbuch und Workshop Buch zugleich genommen werden.
Für mich eine absolute Bereicherung in meinem Fotothemen Bücherschrank.

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Den Profis über die Schulter geschaut: Tipps und Inspirationen für den Adobe Stock Zusatzpreis beim DOCMA Award 2019

Ein Tag mit dem Meister des Composings, Uli Staiger – das ist der diesjährige Adobe Stock Zusatzpreis beim DOCMA Award 2019. Integriert einfach ein Bild aus der exklusiv zusammengestellten Adobe Stock Auswahl in eine eurer Einreichungen und schon seid ihr dabei.

Dieses Jahr dreht sich beim DOCMA Award und beim Adobe Stock Zusatzpreis alles um das Thema Remix: Egal ob Neuinterpretation oder Verfremdung, setzt eines eurer Werke in einen völlig neuen Zusammenhang und gebt ihm eine andere Bedeutung. Es ist ganz simpel: Ladet euch unsere Creative Cloud Bibliothek mit der Adobe Stock Auswahl herunter, integriert sie in eure Creative Cloud (so geht’s) und legt los. Ihr müsst lediglich ein Bild aus unserer Auswahl nutzen, um eine Chance auf ein Jahresabo für Adobe Creative Cloud und Adobe Stock mit 10 Standard Downloads pro Monat sowie den exklusiven Workshop-Tag mit Uli Staiger in Berlin zu haben! Wenn ihr alternativ ein anderes Adobe Stock Bild aus unserem Marktplatz nutzen wollt, könnt ihr das auch tun. Nutzt dazu am einfachsten die Integration von Adobe Stock in die Creative Cloud Programme und sucht euch direkt dort das passende Bild.

Lernen von den Meistern

Ihr möchtet gerne teilnehmen und habt auch schon eine Idee im Kopf, benötigt aber noch ein bisschen Inspiration oder ein paar Tipps im Umgang mit den vielfältigen Funktionen der Adobe Creative Cloud Programme? Ob surreale Szenen wie von Uli Staiger oder Matthias Schwaighofer, mystische Fantasiewelten wie die von Sina Domke, fröhliche und verspielte Illustrationen von Lilly Friedeberg oder verträumte und bunte Motive wie Laura Helena sie erschafft: Jeder dieser Digital Artists hat nicht nur seinen ganz persönlichen Stil, sondern auch eine eigene Arbeitsweise entwickelt. Wir haben für euch eine Playlist mit Tutorials rund um das Thema Composing, Bildeffekte und die Benutzung unserer Auswahl in der Creative Cloud Bibliothek zusammengestellt. Ob Fotos oder Grafiken, werft den Künstlern des Adobe Stock #VisualTrendsRemix einen Blick über die Schulter und schaut euch die Kniffe der Profis ab.

Lernt von Uli Staiger, wie Hauptmotiv und Hintergrund perfekt zusammenspielen und wie ihr mit dem Spiel aus Perspektiven und Proportionen Harmonie oder Brüche provoziert. Außerdem führt er euch noch einmal ausführlich in die Funktionen und Vorteile der Creative Cloud Bibliothek sowie die vielfältigen Such- und Filteroptionen von Adobe Stock ein. Hierfür lohnen sich auch die Quicktipps, die Photoshop-Künstler DomQuichotte im Rahmen der #AdobeNacht 2018 gezeigt hat.

Matthias Schwaighofer zeigt euch, wie ihr 3D Objekte in eure Werke integriert und den Betrachter durch ein zentrales Motiv direkt in die Bildwelt hineinzieht. Wie ihr durch Lichtsetzung, Farbgebung oder Farb- und Tonwertkorrekturen plastische Effekte erzielt und Textur in euer Artwork bringt, verraten Sina Domke und Laura Helena. Lilly Friedeberg setzt auf Adobe Stock Bilder als Inspiration für ihre handgezeichneten Illustrationen und zeigt ein paar hilfreiche Funktionen rund um Vektorgrafiken.

So verschieden die Stile und Herangehensweisen sind, in einer Hinsicht sind sich alle einig: Auch wenn im Kopf die Grundidee steht, ergeben sich viele großartige Effekte erst beim Experimentieren mit Bildern, Filtern und Funktionen. So kann aus manchem ungeplanten Klick ein „happy accident“ werden, der eurem Remix das gewisse Extra gibt.

Tipps für euren Remix

Doch Obacht, hier noch ein letzter Tipp von Uli Staiger: Die größte Herausforderung ist, sich nicht vollständig in seinen Ideen zu verlieren und im richtigen Moment aufzuhören. Und jetzt nichts wie los, lasst eurer Kreativität freien Lauf!

So macht ihr mit

Wenn ihr teilnehmen wollt und euren Remix fertiggestellt habt, folgt einfach dem Uploadverfahren auf der Seite des DOCMA Award 2019 und gebt während des Vorgangs im dazugehörigen Feld an, welches Adobe Stock Bild ihr eingebunden habt.

Hier noch einmal alle wichtigen Links zur Teilnahme auf einen Blick:

Anmeldung und Teilnahme für den Adobe Stock Zusatzpreis laufen noch bis zum 10. Mai 2019.

Viel Erfolg wünschen euch DOCMA und Adobe Stock.

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Kreativität in nicht-kreativen Fächern

Manche Unterrichtsfächer sind alles andere als inspirierend. Sprudelnde Ideen und Gedanken? Fehlanzeige. Mathematische Gleichungen oder Wirtschaftsstatistiken und –trends sind wohl für die meisten von das absolute Gegenteil von Kreativität.

Doch auch außerhalb des Kunst-, Design- oder Theaterunterrichts gibt kreative Gestaltung und Problemlösung einen frischen Blickwinkel auf nüchterne Probleme.

Vielleicht seid ihr euch darüber gar nicht im Klaren, doch die kreativen Fähigkeiten, die ihr während eurer Ausbildung oder eures Studiums in eure Textarbeit einfließen lasst, sind eine wertvolle Kompetenz für euer späteres Berufsleben.

Kreativität findet überall ihren Platz

In nicht-kreativen Fächern und bei der Bearbeitung trockener Themen ist man schnell versucht, Kreativität ganz außen vor zu lassen und einfach nach Schema-F zu arbeiten.

Analystin Stephanie Ormston erinnert sich: „Anfangs dachte ich, ich müsste den kreativen Teil meines Gehirns ausschalten, um analytisch arbeiten zu können.“

Dieser Irrglaube führte nicht nur zu uninspirierten Präsentationen. Auch in ihrer täglichen Arbeit war Ormston weniger produktiv und motiviert, als sie es sich gewünscht hätte. Doch dann fing sie an, Präsentationen als Geschichten zu sehen und ihrer Kreativität mehr Raum zu geben.

Um auch bei trockenen Projekten oder Erlebnissen motiviert zu bleiben – und schlussendlich die bestmögliche Arbeit abzuliefern – muss man das Thema mit kreativen Mitteln interessant machen.

Abhängig von euren künstlerischen Fähigkeiten – sowohl der vorhandenen als auch derjenigen, die ihr euch gerne aneignen möchtet – gibt es unzählige Möglichkeiten, eure Kreativität in nicht-kreative Aufgaben und Fächer einzubringen.

1.Veranschaulicht eure Ideen.


Beschränkt euch nicht auf Notizen, wenn ihr ein neues Projekt anfangt. Überlegt, ob ihr eure Gedanken visuell darstellen könnt, zum Beispiel mit einem Storyboard, einer Mindmap, einem Flussdiagramm oder einem Mengendiagramm.

Skizziert eure Ideen mit der Adobe Photoshop Sketch-App auf dem Smartphone oder iPad. Mit freien Kritzeleien könnt ihr euren Gedanken viel einfacher eine Form zu geben und euer Thema oder Konzept besser durchdringen.

2. Setzt auf unkonventionelle Formate.
Jenseits des Papiers gibt es eine Reihe weitere, spannende Möglichkeiten: Gestaltet ein Poster, ein Wireframe oder eine Landingpage, um euer Thema zu präsentieren. Adobe Photoshop eignet sich hervorragend, um komplexe Konzepte ansprechend und kreativ aufzubereiten.

3. Bringt euch selbst ein.


Referate und Präsentationen bieten euch Gelegenheit, euren persönlichen Stil einfließen zu lassen. Mit Adobe InDesign könnt ihr individuelle Präsentationen gestalten, die nicht nur euren Mitschülern oder Kommilitonen, sondern auch euren Lehrer im Gedächtnis bleiben.

4. Setzt auf Farbe.
Mit Farben und Mustern lassen sich Informationen besser strukturieren. „Die Farbwahl beeinflusst die Emotionen, die Aufmerksamkeit und das Verhalten von Personen, wenn sie etwas Neues lernen“, so Karla Gutierrez von Sh!ft. „Dieses Wissen können wir uns zunutze machen. Farben helfen beim Lernen, weil sie viel besser im Gedächtnis bleiben als Schwarz-Weiß-Bilder.“

Mit einem farbigen oder gemusterten Deckblatt ist es allerdings nicht getan. Verwendet Farben, um Ideen zu strukturieren und hervorzuheben. Ihr werdet schnell merken, wie viel besser farbig aufbereitete Arbeiten ankommen.

5. Probiert neue Tools aus.


Bringt eure Buchbesprechung auf das nächste Level: Mit InDesign könnt ihr ein Layout gestalten, das den Inhalt eurer Arbeit erst richtig zur Geltung bringt. Durch die Verwendung neuer Plattformen und Software erweitert ihr nicht nur eure Fähigkeiten, ihr erzielt auch interessantere Ergebnisse.

6. Binde Fotos und Videos ein.
Sucht bei Adobe Stock nach Bildern, die eure Gedanken veranschaulichen, integriert eine kurze Animation oder ein Video in eure Präsentation. Oder erstellt ein GIF mit Photoshop – die Möglichkeiten sind endlos.

7. Verwendet Infografiken.


In empirischen und analytischen Fächern liegt der Fokus auf Zahlen und Daten. Das heißt aber nicht, dass eure Kreativität auf der Strecke bleiben muss. Daten lassen sich mit Infografiken und Symbolen viel ansprechender und verständlicher darstellen. Mit Adobe Illustrator könnt ihr ganz leicht eigene Grafiken erstellen: Beginnt mit einer einfachen Form, fügt Farben und eure Daten hinzu – fertig.

8. Arbeite mit anderen zusammen.
Gruppenarbeiten sind nicht jedermanns Sache, doch für Kreativprozesse gibt es kaum bessere Wege. Denn zu viele Möglichkeiten gibt es nicht! Und je mehr Kreative die Köpfe zusammenstecken, desto besser. Brainstorming-Sessions zu neuen Ansätzen und Ideen sind ein Garant für Produktivität.

Bereit für deine Zukunft?

Diese kreativen Strategien helfen dir nicht nur beim Lernen, sondern auch später im Beruf. In der modernen Arbeitswelt sind kreatives Denken und Problemlösungskompetenz absolut gefragt.

„Diese Fähigkeiten bringen in jeder Branche einen Vorteil“, so Alex Gay, Director of Product Marketing for Educational Institutions bei Adobe. „Kritisches Denken und kreative Problemlösung machen den entscheidenden Unterschied und bereiten auf das Leben in der Arbeitswelt vor. Denn die Unternehmen von morgen wollen Mitarbeiter, die Probleme effektiv lösen.“

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Das professionelle Portfolio: 9 Tipps, mit denen ihr eure Design-Projekte ins Rampenlicht stellt

Auf dem Weg zum professionellen Designer geht es vor allem darum, sein kreatives Potenzial zu entfalten und neueste Technologien einzusetzen, um Ideen zum Leben zu erwecken. Doch warum ist es dann so schwierig, genau das richtige, gestalterisch und technisch überzeugende Portfolio zusammenzustellen, mit dem man den ersten Job, eine begehrte Praktikumsstelle oder einen neuen freiberuflichen Auftrag ganz einfach einstreicht?

Auf den ersten Blick mag die Erstellung eines Portfolios ganz einfach erscheinen – angesichts all der Design-Projekte, die ihr während eurer Ausbildung, für Freunde und Familie, für Kunden oder für eure eigene kreative Weiterentwicklung erstellt habt. Tatsächlich wissen viele angehende Designer und Freelancer aber nicht genau, wie sie ein Portfolio erstellen können, das das Interesse eines Personalverantwortlichen oder eines neuen Kunden weckt.

Listunova by Ola Otog

Hebt euch von euren Mitbewerbern ab

Laut Karriere-Coach EB Sanders liegt das größte Manko in einem Portfolio oft darin, dass Designer ihre persönliche Kreativität nicht ausreichend in den Vordergrund stellen.

Unternehmen, die Einstiegspositionen, Freelance-Aufträge und Praktikumsstellen vergeben, wissen, dass sie Berufseinsteiger rekrutieren und erwarten in diesem Fall keine große Praxiserfahrung. Statt einer langen Auflistung beruflicher Referenzen legen Personalverantwortliche eher Wert auf Kreativität, Persönlichkeit und Originalität.

Sie halten Ausschau nach Kandidaten, die ihre Sichtweise, ihre Kenntnisse und ihr technisches Know-how in Form eines abwechslungsreichen, sorgfältig kuratierten Portfolios präsentieren – also bietet ihnen genau das.

„Viele Absolventen versteifen sich darauf, ein makelloses Portfolio mit möglichst vielen Referenzen zu erstellen“, erklärt Sanders. „Entscheidend ist jedoch etwas anderes: Das Portfolio muss Aufsehen erregen. Es muss eure kreativen Denkprozess veranschaulichen, eure gestalterische Persönlichkeit zum Ausdruck bringen und zeigen, für welche Art von Arbeit ihr euch begeistert. Präsentiert euch von eurer besten Seite und vermittelt so einen Eindruck, wie ihr euch im Kreativ-Team einbringen könnt.“

Ihr denkt euch jetzt: Klingt einleuchtend, aber wie schaffe ich das bloß? Im Folgenden verrät euch Sanders ein paar Tipps, wie ihr euer Portfolio perfekt in Szene setzt – ganz gleich, ob eure beste Arbeit für einen Auftraggeber, einen Dozenten oder eine Spendenaktion an der Schule eurer Schwester entstanden ist.

1. Hebt eure Leidenschaft hervor. Stellt euer persönliches Lieblingswerk in den Mittelpunkt eures Portfolios – auch wenn es technisch gesehen nicht eure beste Arbeit ist. Wenn ihr euch im Laufe eurer Karriere auf diese Art Arbeit konzentrieren wollt, müsst ihr eure Präferenz deutlich zum Ausdruck bringen. „Nehmt keine Jobs an, für die ihr euch nicht begeistern könnt“, so Sanders. „Das nützt niemandem. Beginnt euren beruflichen Weg mit einer Tätigkeit, die euch auch langfristig interessiert.“


Pizza/Pizza by
Marco Oggian

2. Kommt auf den Punkt. Eine ellenlange Biografie oder ein umfangreicher Lebenslauf wirken oft langweilig. Ein kurzer, prägnanter Absatz, der beschreibt, wer ihr seid, was euch interessiert und wofür ihr euch begeisterst, kommt wesentlich besser an. Dasselbe gilt für euer Portfolio.„Viele Bewerber überladen ihr Portfolio“, erklärt Sanders. „Sie wollen den Anschein erwecken, viel Erfahrung zu haben, auch wenn dies nicht der Fall ist. Das ist ein Fehler. Konzentriert euch lieber auf einige ausgewählte Arbeiten, die euch von eurer besten Seite zeigen und einen Eindruck vermitteln, wie ihr euch im Kreativ-Team einbringen könnt.“

3. Seid vielseitig. Anhand eures Portfolios muss erkennbar sein, dass ihr unterschiedliche Aufgaben lösen und Kundenanforderungen verschiedenster Art erfüllen könnt. Eure Projekte sollten sich in puncto Stil, Zweck, technischer Komplexität und verwendeter Technologie voneinander unterscheiden. Wenn eure bisherigen Arbeiten einander sehr ähnlich sind, solltet ihr euer Portfolio ergänzen und z. B. Freelance-Aufträge oder Designs beilegen, die ihr für Freunde gemacht habt.

La Casiana Coffee Branding by Mustafa Akülker and MONAJANS

4. Achtet auf ein sauberes, klares und ansprechendes Erscheinungsbild. Euer Portfolio selbst ist ein Kreativ-Projekt. Hier gilt die Devise: Weniger ist mehr. „Mit einem digitalen Portfolio, das klar und übersichtlich aufgebaut ist, könnt ihr viel mehr erreichen“, erklärt Sanders. „Das Portfolio muss interessant sein, darf aber nicht überladen wirken.“

Bilder lassen sich mithilfe von Collagen oder digitalen Karussells zur Schau stellen, die ihr ganz einfach in Photoshop erstellen könnt. Wenn ihr noch einen Schritt weitergehen wollt, könnt ihr GIFs in euer Portfolio einbinden – so könnt ihr mehrere Fotos zeigen und gleichzeitig eure Marketingkenntnisse unter Beweis stellen.

Oder ihr erweckt eure kreativen Arbeiten mit Adobe Dimension zum Leben. Ihr könnt beispielsweise ein Branding-Projekt aus Adobe Illustrator in Dimension laden und durch kostenlose Kreativelemente ergänzen. Dimension macht 3D-Design einfacher denn je und lässt sich ganz einfach in andere Tools von Adobe integrieren.

5. Bring deine Persönlichkeit zum Ausdruck. Bei allem KI-Hype: Personalverantwortliche suchen keinen Roboter, sondern einen Menschen, der im Team des Unternehmens mitwirken soll. Zeigt, was euch als Person einzigartig macht. Zukünftige Arbeitgeber können so einfacher beurteilen, ob ihr in die Unternehmenskultur passt. Zu diesem Zweck könnt ihr beispielsweise ein zur Firma passendes Logo, eine Biografie oder ein Farbschema entwerfen.

OXO Responsive Website Portfolio by Ira Banana

6. Erstellt ein digitales Portfolio, das von überall aus abrufbar ist. Wählt für euer Portfolio ein Format, auf das potenzielle Arbeitgeber von überall aus Zugriff haben. Dass ein Designer über eine eigene Website verfügt, ist heute fast schon selbstverständlich. Die Herausforderung liegt darin, deine Projekte übersichtlich und eindrucksvoll zu präsentieren. Adobe Portfolio nimmt euch einen Großteil der Arbeit ab. Adaptierbare Vorlagen wie „Matthias Heiderich“ helfen euch, einen eleganten, professionellen Look zu erzeugen – ganz ohne Programmierkenntnisse.

Auch Adobe XD eignet sich für die Gestaltung von Portfolios: So könnt ihr ein professionelles Design erstellen, das sich in einer Live-Ansicht auf Mobilgeräten überprüfen lässt.

7. Bringt euer technisches Know-how zur Geltung. Haltet mit aktuellen Technologien Schritt und ergänzt euer Portfolio um Arbeiten, die ihr mithilfe moderner Software erstellt habt. Damit stellt ihr nicht nur euer technisches Know-how unter Beweis, sondern zeigt auch, dass ihr anpassungsfähig und in der Lage seid, euch mit neuen Technologien vertraut zu machen. „Es ist ein absolutes Muss, sich mit Adobe Photoshop auszukennen“, so Sanders. „In der Design-Branche ist es unumgänglich, mit Adobe-Software vertraut zu sein. Diese Kenntnisse sind äußerst gefragt und werden von Kandidaten erwartet, vor allem im Zusammenhang mit Responsive Webdesign.“

A KIND OF PORTFOLIO by Diogo Ferreira

8. Seid originell und einzigartig. Zweifelsohne gelten Portfolios im digitalen Format als Branchenstandard. Es gibt jedoch viele weitere originelle Ansätze, mit denen ihr auf euch aufmerksam machen könnt. Texter können beispielsweise InDesign nutzen, um ihre Arbeit in Form eines Buchs oder eines Magazins zu präsentieren und damit beim Vorstellungsgespräch Eindruck zu machen.Habt ihr euch schon einmal überlegt, eine Taktik zur Besprechung eures Portfolios anzuwenden? Erweckt eines eurer Projekte zum Leben, und nutzt es als Einleitung für das Gespräch – selbst der erfahrenste Designer weiß eine geschickt umgesetzte Besprechungstaktik zu schätzen.

PharellWilliams.com by Tal Midyan

9. Präsentiert eure Lieblingsprojekte. Euer Portfolio sollte einen Bereich für diverse Projekte enthalten, die ihr ausschließlich zur Verwirklichung eurer eigenen kreativen Ideen umgesetzt habt. Scheut euch nicht davor, ungewöhnliche Projekte hinzuzufügen, zum Beispiel Urban Knitting, Tätowierkunst, Schnitzereien aus Obst und Gemüse, Improvisationstheater oder eine andere Form der Kunst, mit der ihr euch befasst. Stellt eure Individualität ins Rampenlicht.

Gerade dieses Bonusmaterial kann im Bewerbungsverfahren das gewisse Etwas sein, das euch von den anderen abhebt, weiß Sanders. „Wenn ich jemanden für eine Tätigkeit suche, die ein gewisses Maß an Humor erfordert und ein Kandidat dabei ist, der in einem Improvisationstheater mitspielt, weiß ich, dass er diese Eigenschaft hat“, so Sanders. „Diese Person ist wahrscheinlich schlagfertig und kann spontan produktiv sein. Wenn um 23 Uhr die dritte Änderung implementiert werden muss, ist das ein echter Vorteil.“

Ob ihr auf der Suche nach eurem ersten (oder nächsten) Job seid, euch um eine Praktikumsstelle bewerbt oder als Freiberufler einen neuen Kunden gewinnen wollt: Ein überzeugendes Portfolio ist unumgänglich. Wenig Erfahrung im Berufsleben muss da kein Hindernis sein. Konzentriert euch darauf, eure individuelle Sichtweise, eure bisherigen Arbeiten und die Perspektiven, die ihr dadurch gewonnen habt, zur Geltung zu bringen.

„Traut euch und offenbart auch eure außergewöhnlichen Seiten“,empfiehlt Sanders. „Natürlich ist es wichtig, professionell zu sein. Aber Unternehmenskultur ist ein großes Thema. Persönlichkeit ist ein großes Thema. Und ihr als einzigartige Personen seid ein wichtiges Teil im Puzzle des Bewerbungsverfahrens.“

Mit den neuesten Designtools in Adobe Creative Cloud könnt ihr ein persönliches Portfolio erstellen, das andere staunen lässt.

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