Fünf gute Gründe, sich auf Adobe MAX zu freuen

Die Adobe MAX steht vor der Tür. In einer Woche werden einige von euch eine der weltweit größten Konferenzen rund um die Themen Kreativität und Zielstrebigkeit besuchen. Andere von euch fragen sich vielleicht: Was geht mich das an? Deshalb haben wir ein paar kreative Köpfe zusammengebracht, die uns sagen sollen, warum sie sich so auf die Adobe MAX freuen – und warum ihr das auch solltet.

1. Ihr bekommt eine neue Perspektive

Wir fragten Ashleigh Allsopp von Digital Arts, und ihre Antwort war eindeutig: MAX ändert die Perspektive. In Ashleighs Worten:

2015 nehme ich zum dritten Mal an der Adobe-MAX-Konferenz teil und ich bin sicher, dass es nicht das letzte Mal sein wird. Ich fand sie schon immer inspirierend und ich bin jedes Mal mit einer ganz neuen kreativen Perspektive heimgekehrt.

2. Das Publikum ist so einzigartig wie leidenschaftlich

Tom May vom Design-Blog Creative Bloq ist zum ersten Mal dabei und findet alles rund um die MAX spannend. Warum? Wegen der Leute, die er dort treffen will:

Ich bin das erste Mal auf der MAX und obwohl ich im Laufe der Jahre als Journalist schon bei zahlreichen Adobe-Veranstaltungen in London dabei war, bin ich doch sehr gespannt, wie die Dinge in den Staaten laufen.

Zum Beispiel erwarte ich viel mehr Publikumsbeteiligung. Wir Briten sind ja traditionell nicht so schnell zu begeistern. Vom amerikanischen Publikum erwarte ich eine Menge Enthusiasmus für ihre Arbeit und ihre Branche.

Ich erwarte außerdem, dass die Größe der Veranstaltung die Atmosphäre beeinflusst – positiv, wie ich hoffe. Außerdem wird es in England nun langsam bitterkalt, da freue ich mich auf die Sonne Kaliforniens. L.A., bitte lass mich nicht im Stich.

3. Immer für eine Überraschung gut

Katy Cowan vom Kunst- und Design-Blog Creative Boom erwartet ein paar Tage, die vollgepackt sind mit Kreativität und neuen Dingen. In ihren eigenen Worten:

Ich bin zum zweiten Mal auf der Adobe MAX und bisher wurde ich nicht enttäuscht. Alles daran, von den inspirierenden bis hin zu den ikonischen Elementen, macht das Event für alle, die gerne kreativ sind, zu einem absoluten Muss. Ich freue mich darauf zu entdecken, welches Ass Adobe diesmal im Ärmel hat. Ich bin sicher, es wird eine spannende Überraschung!

4. Es ist die wichtigste Plattform für digitale Publishing-Tools

Henrik Malmgreen von Digital Publishing and Imaging teilte uns mit:

Ich gehe immer gern zur MAX – es ist wie ein Roskilde-Festival für Kreativität. Ich bin sicher, dass das in diesem Jahr nicht anders sein wird. Mein Schwerpunkt sind Fotografie und Digital Publishing und in diesem Jahr gibt es rund ums DP viele interessante Aktivitäten.

5. Man kann dort von den Profis lernen

Als wir Monica Javanainen von J+Co. fragten, wurde ihre Begeisterung für die MAX schnell spürbar:

Das letzte Mal war ich 2013 dabei und ich muss sagen, hinterher habe ich in kreativer Hinsicht völlig anders gedacht. Seitdem wollte ich immer wieder hin, aber es passte einfach nie in meinen Zeitplan. Doch in diesem Jahr schaffe ich es!

Was ich erwarte? Ich persönlich freue mich darauf, mich inspirieren zu lassen, von Profis zu lernen, Ideen mit den anderen Teilnehmern auszutauschen und einfach die spannende, kreative Atmosphäre zu genießen. Meine Interessen liegen im Bereich Grafikdesign und Illustration, daher sehe ich mir Adobe Creative Cloud, Photoshop, Illustrator, Typekit und Adobes Mobil-Anwendungen an (Brush, Shape, Color, Comp und viele mehr). Das hier sind ein paar von den Veranstaltungen, die ich gebucht habe: „Photoshop Shortcuts for Graphic Designers“, „Dismantling Your Responsive Web Design Workflow and Living to Tell the Story“ und „Painting with Photoshop“. Um nur einige zu nennen … Ich kann kaum abwarten, dass es losgeht! Es wird super!

Auch wenn ihr nächste Woche nicht in L.A. seid, könnt ihr alles online verfolgen. Seht euch am 5. Oktober, 18:30–20:30 Uhr und am 6. Oktober, 19:00–20:30 Uhr live die Keynotes der Adobe MAX an. Dazu müsst ihr euch nur hier anmelden. Oder folgt einfach der Diskussion auf Twitter (@AdobeDACH) mit #AdobeMAX.

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„Best of the Best“-Gewinnerin Viola Konrad: „Es ist das Schlimmste, wenn jemand überhaupt nichts mehr sagt”

Einsamkeit, Verzweiflung, Wut – Mit ihrem ausdrucksstarken Video „Dröhnend still“ zeigt Viola Konrad wie sich die Isolation eines Menschen kreativ darstellen lässt. Die 26-Jährige gibt einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben, indem sie verborgene Gedanken skizziert, Porträts von Freunden und Feinden zeichnet und letztlich wild entschlossen ganze Wände beschmiert. Für das berührende Projekt gewann sie die Auszeichnung „Best of the Best“ im Rahmen des Red Dot: Junior Prize. Dabei profitierte die Mediendesign-Studentin von den Tools der Creative Cloud. Warum sie das Thema „Stille“ wählte, mit welchen Symbolen sie arbeitete und wie ihre Pläne nach der Auszeichnung aussehen, verrät die kreative Querdenkerin im Interview.

Hallo Viola, Glückwunsch zu deiner Auszeichnung als „Best of the Best“ beim Red Dot. Mit deinem Projekt „Dröhnend still“ hast du für einen kreativen Gänsehautmoment gesorgt. Wie bist du auf die Idee zu dem Video gekommen?

Danke sehr. Das Video ist als Semesterarbeit für mein Mediendesign-Studium entstanden. Die einzige Vorgabe bei diesem freien, künstlerischen Projekt lautete, dass wir etwas zum Thema „Wort“ entwickeln. Für meine Dozenten war es wichtig, dass das Projekt weit weg vom Kommerz ist, ein starkes Konzept hat und ein Thema beinhaltet, das einen berührt. Nach einer langen Konzeptionsphase bin ich auf das Wort „Stille“ gekommen.

Warum Stille?

Ich habe nach einprägsamen und ausdrucksstarken Worten gesucht. Für mich ist es das Schlimmste, wenn jemand überhaupt nichts mehr sagt. Wenn die eigenen Eltern oder die Trainer beim Sport enttäuscht sind, dann sagen sie nichts mehr. Dieses Gefühl ist sehr bedrückend.

Viola Konrad

Viola Konrad

Wie hast du dich auf das Projekt vorbereitet?

Für mich gehören Stille und Einsamkeit eng zusammen. Ich bin überhaupt nicht gerne allein, also habe ich verschiedene Selbstversuche unternommen. Erst war ich allein in einer Bar, das habe ich kaum ausgehalten. Dann war ich allein bei einem Frühstücksbuffet. Dort habe ich angefangen zu zeichnen. So hat sich dann langsam die Idee entwickelt, dass ich mich 18 Stunden in einem Raum isoliere und die Gedanken, die um die Einsamkeit kreisen, filmisch umsetze.

In dem Video zeichnest du zunächst in einem Skizzenbuch, dann wandert der Stift über die Ränder hinaus auf den Tisch. Schließlich bemalst du die Wände des Raums. Was wolltest du damit zum Ausdruck bringen?

Dieser Prozess lief in mir ganz intuitiv ab. Erst habe ich die Menschen und Gedanken gezeichnet, nach denen ich mich gesehnt habe wie meine Freunde und Familie. Da die Personen aber nicht mit mir sprechen können, haben sie keinen Mund. Um die Phasen der Einsamkeit darzustellen, habe ich auch die Menschen gemalt, dich ich nicht mag oder die schlecht über mich reden. Am Ende beschmiere ich eine Tür, die die Verbindung zur Außenwelt symbolisiert, mit tiefem Schwarz. Keiner kann mehr rein und keiner mehr raus.

Wie hast du das Projekt technisch umgesetzt? Inwiefern hat dir die Creative Cloud bei der Umsetzung von „Dröhnend still“ geholfen?

Das Video habe ich mit zwei Spiegelreflexkameras und einer GoPro gefilmt. Dadurch sind 54 Stunden Bildmaterial entstanden. Ich hatte zuvor noch nie etwas gefilmt, geschweige denn geschnitten. Da ich aber schon mit Illustrator, InDesign und Photoshop Erfahrungen habe, ist mir der Umgang mit Premiere nach ein paar Tutorials leicht gefallen. Die Programme der Creative Cloud ähneln sich sehr und so konnte ich mich recht schnell zurechtfinden.

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Kannst du dir eine Karriere im Bereich Videoproduktion vorstellen?

Mein Studium ist sehr kreativ ausgelegt, das ermöglicht mir in sämtlichen medialen Bereichen Erfahrungen zu sammeln. Ich könnte mir auch etwas im Bereich Video vorstellen, da es hier wahnsinnige Möglichkeiten gibt. Da ich schon immer viel gezeichnet und gemalt habe, ist meine Nische im Moment die Arbeit bei einer Tageszeitung. Der Aufgabenbereich ist sehr abwechslungsreich. Ich entwickle Logos für eine neue redaktionelle Serie, gestalte Sonderbeilagen und Sonderseiten oder bin in den Bereichen Marketing und Werbung aktiv. Jede Woche stehen neue Projekte auf dem Programm.

Für deine Zukunftspläne kann die Auszeichnung „Best of the Best“ wegweisend sein. War dir sofort klar, dass du mit deinem Video gute Chancen auf den Red Dot hast?

Eigentlich wollte ich überhaupt nicht einreichen, weil ich mir keine Chancen ausgerechnet habe. Die Konkurrenz bei dem Wettbewerb ist unglaublich groß. Meine Dozenten haben mich dann aber ermutigt das Video einzuschicken, danach hatte ich immer noch Zweifel und so habe ich lange gezögert. Erst am letzten Tag, eine halbe Stunde vor der Deadline, habe ich meine Arbeit hochgeladen. Als ich die Auszeichnung „Best of the Best“ bekommen habe, war ich erstmal baff. Ich konnte damit zunächst nichts anfangen, habe erst später realisiert wie wichtig der Preis ist. Meine Familie und Freunde haben sich total gefreut. Es ist jetzt aber nicht so, dass ich ständig mit der Auszeichnung rumlaufe. Ich will mich auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen.

Am 6. November wird auf der Red Dot Gala in Berlin der Junior Prize verliehen. Was würdest du mit den 10.000 Euro Preisgeld anstellen?

Erstmal würde ich meiner Schule das komplette Geld für die Einreichung und das Winner-Package wiedergeben. Außerdem würde ich sofort meinen Kurs in unseren Irish Pub einladen, um die Auszeichnung ordentlich zu feiern.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Im Video könnt ihr Violas Konrads berührendes Projekt „Dröhnend still“ sehen, das die Auszeichnung „Best of the Best“ im Rahmen des Red Dot: Junior Prize erhalten hat.

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Red Dot – Best of the Best: Vom Wettbewerbs-Sieger zum Unternehmensgründer – Lukas Loss erklärt das Erfolgsrezept seiner „Medienfassade“ in sechs Schritten

Lukas Loss

Lukas Loss

Designtalent und Videospezialist Lukas Loss ist ein echter Selfmademan. Nach seinem Masterabschluss in Kommunikationsdesign an der FH Düsseldorf gründete er gemeinsamen mit einem Freund das Produktionsstudio „Bewegtbildhelden“. Der Erfolg des 29-Jährigen fußt auf seiner Abschlussarbeit „Public Brewing“, die die Auszeichnung „Best of the Best“ im Rahmen des von Adobe gesponserten Red Dot: Junior Prize gewann. Mit seiner interaktiven Medienfassade, bei der er den Brauprozess auf den Fenstern der Brauerei Uerige visualisierte, sorgte er einen Monat lang für ein einzigartiges Kreativ-Event in der Düsseldorfer Altstadt. „Medienfassaden haben mich schon immer fasziniert. Nicht die Bildschirme, die einfach außen an der Fassade angebracht sind, sondern integrierte Videos, die mit der Architektur des Gebäudes spielen und somit die Fassade virtuell erweitern“, erklärt Lukas Loss.

Wie er den Brauprozess vom Schroten des Malzes über die Gärung bis hin zur Abfüllung mithilfe der Adobe Creative Cloud als Medienfassade erstellte und es dabei Kunden ermöglichte mit einem Schaltpult den Vorgang zu steuern, erklärt Lukas in diesen sechs Schritten.

#1 Die richtige Idee finden

„Mein Ziel war es eine ganz neue Art von Medienfassade zu entwickeln, die die Außenwand um mehrere Dimensionen erweitert. Sie sollte alle Sinne ansprechen: die Augen, die Haptik, die Ohren und die Geschmacksnerven. Die Umsetzung auf der Fassade der Brauerei war sehr interessant für mich. Da ich bereits einen Imagefilm für die Brauerei erstellt habe und sie sich im Laufe der Zeit zu unserem Stammlokal entwickelt hat, war die Finanzierung schnell geklärt.“

#2 Das Storyboard erstellen

„Die Schwierigkeit beim Konzept lag darin die elf Schritte des Brauprozesses in den sechs Fenstern der Fassade darzustellen. In dieser Phase habe ich viel gescribbelt und Kollagen gezeichnet. Da der Prozess in Maschinen abläuft, musste ich eine starke Bildsprache entwickeln.“

#3 Mit der Produktion beginnen

„Wir haben einen Tag lang die Angestellten der Brauerei vor einem Greenscreen in den verschiedensten Situationen gefilmt. Im Anschluss habe ich die Aufnahmen in After Effects freigestellt.“

#4 Eine eigene Welt kreieren

„Die Welt, in der sich die Szenen auf den sechs Fenstern abspielen, besteht aus Bildern der Brauerei. Ich habe alle Fotos in Photoshop freigestellt, dann mit den Aufnahmen der Personen zusammengebaut und im Anschluss zu eigenen Räumen geformt.“

#5 Die einzelnen Teile zusammenfügen

„Alle Animationen wie bewegende Menschen, fließendes Wasser oder brennendes Feuer habe ich in After Effects erstellt. Zum Abschluss der Produktion habe ich alle Videos einzeln rausgerändert und mit sechs HD-Projektoren auf die Fenster projiziert.“

#6 Alle Sinne interaktiv ansprechen

„Um alle Sinne anzusprechen, konnten Kunden vor dem Gebäude über ein Schaltpult den Brauprozess und somit die Videos steuern. Wenn der Prozess abgeschlossen war, haben sie ihr eigenes Bier bekommen. Für das komplexe Pult habe ich in Illustrator ein 3D-Modell entwickelt, welches durch seinen Retrolook an den Stil „Steampunk“ erinnert.“

Public Brewing - Interaktive Medienfassade - von Lukas Loss public_brewing_02klein public_brewing_03klein public_brewing_04klein public_brewing_05klein public_brewing_06klein public_brewing_07klein public_brewing_08klein

Das Großprojekt, das auch auf der Cebit präsentiert wurde, stellte Lukas gemeinsam mit verschiedenen Studenten aus den Bereichen Videoproduktion, Sounddesign, Elektrotechnik und Anwendungsentwicklung auf die Beine. Mehrere Agenturen und Unternehmen versorgten Lukas mit der Ausstattung. Die größte Herausforderung für den Jungunternehmer war es dabei die unterschiedlichen Gruppen in Einklang zu bringen. „Bei so einem Großprojekt ist ein schlüssiges Konzept entscheidend. Wenn viele Personen und Medien beteiligt sind, ist eine einheitliche Bildsprache wichtig. Die Menschen müssen an deine Ideen glauben.“

Dank des Red Dot: Junior Prize von der Masterarbeit direkt zum eigenen Studio

Die Agentur Sigma System Audio-Visuell, die das Projekt unterstützte, war so begeistert vom „Public Brewing“, dass sie Lukas die nötige Ausstattung für den Start eines eigenen Studios für Video- und Postproduktion namens Bewegtbildhelden zur Verfügung stellte. „Es war immer mein Traum mich selbstständig zu machen. Ich war Freelancer während meines Studiums und konnte mir so schnell einen Kundenstamm aufbauen“, erklärt Lukas, der seine ersten kreativen Schritte in den Bereichen Fotographie und Grafikdesign machte. „Mein größtes Potential lag aber immer in der Video- und Postproduktion.“

Gewinnt eines der vier deutschen Design-Talente am 6. November den Red Dot: Junior Prize?

Gewinnt eines der vier deutschen Design-Talente am 6. November den Red Dot: Junior Prize?

Neben Imagefilmen, Dokumentationen oder Werbespots legt Lukas den Fokus weiterhin auf interaktive Videoinstallationen. Um auf sein Studio aufmerksam zu machen, nahm er mit seiner Masterarbeit beim Red Dot: Junior Prize teil. „Nach der großen Resonanz und dem Medienecho wusste ich, dass das Projekt gut ist. Die Auszeichnung „Best of the Best“ ist ein Aushängeschild, eine super Werbung für das Studio.“ Der mit 10.000 Euro dotierte Junior Prize würde den „Bewegtbildhelden“ weiter Schub verleihen. „Wir stehen noch ganz am Anfang, für die Firma wäre der Preis mehr als cool. Es ist einfach ein geiles Projekt.“

Mehr aus unserer Porträt-Reihe zu den “Best of the Best” des Red Dot: Junior Prize:

Zum Porträt von Illustratorin Lara Wilkin
Zum Porträt von Videokünstlerin Viola Konrad
Zum Überblicks-Post

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Red Dot – Best of the Best: Design-Talent Lara Wilkin überzeugte die Jury mit ihrer bewegenden Arbeit „Schlachtfeld Wildnis“

Wie sich Tierschutz und Kunst aufmerksamkeitsstark in Einklang bringen lassen, beweist Design-Talent Lara Wilkin. Ihre Bachelorarbeit „Schlachtfeld Wildnis“ ist ein kreatives Plädoyer für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. „Der Tierschutz berührt mich sehr, besonders die Auswirkung der Verschmutzung vor der eigenen Haustür liegt mir am Herzen“, erklärte Lara Wilkin, die Szenografie und Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund studiert. Dabei begeisterte sie ihre Dozenten so sehr, dass sie sich dazu entschloss ihre Arbeit für den internationalen Design-Award Red Dot einzureichen. Im Rahmen des von Adobe gesponserten Junior Prize erhielt sie die begehrte Auszeichnung „Best of the Best“ für höchste Designqualität. In unserer Porträt-Reihe stellen wir euch die vier deutschen Kreativ-Talente vor, die die Red Dot-Jury mit ihren inspirierenden Arbeiten überzeugten und nun auf den mit 10.000 Euro dotierten Junior Prize hoffen.

Der Tierschutz als kreative Herzensangelegenheit

Lara Wilkin

Lara Wilkin

Bei ihrem Projekt veranschaulichte die 26-Jährige, wie gefährlich in der Natur entsorgter Müll wie Elektroschrott, Plastiktüten oder Drähte für Wildtiere ist. „Ich bin mit dem Verständnis aufgewachsen verletzten Tieren zu helfen. Wenn ich am Straßenrand einen verwundeten Vogel oder Igel finde, versuche ihn wieder aufzupäppeln oder bringe ihn zum Tierarzt“, sagte Lara Wilkin, für die ihre Bachelorarbeit zur Herzensangelegenheit wurde.

Nachdem sie die Idee über einen längeren Zeitraum entwickelte, begann sie die Illustrationen mit der Hand zu skizzieren. „Ich habe alle Motive vorgezeichnet und dann mit der Kamera meines Laptops abfotografiert. In Illustrator habe ich die Zeichnung verfeinert. Mir war es wichtig, die Motive schwungvoll und ausdrucksstark aussehen zu lassen. Ich habe enorm viel Zeit in die Arbeit gesteckt.“ Ihr Lieblingsmotiv ist der Bär, der sich im Elektroschrott verfangen hat. „Der Bär ist die erste Skizze, die ich für das Projekt gemacht habe. Er ist der Erstgeborene der Serie.“

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Multitalent Lara Wilkin über Karrierechancen und Zukunftspläne

Obwohl Lara für ihre Plakatserie außergewöhnliche Resonanz erhielt, war sie von der Auszeichnung „Best of the Best“ mehr als überrascht. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Die Konkurrenz bei diesem Wettbewerb ist riesengroß. Umso mehr freue ich mich natürlich über diese coole Auszeichnung.“ Der Preisverleihung am 6. November im Konzerthaus Berlin blickt die Nachwuchsdesignerin optimistisch entgegen. „In Gedanken liebäugele ich ein wenig mit dem Junior Prize. Hoffen darf man ja immer.“ Neben der Auszeichnung „Best of the Best“ erhielte sie für ihre Bachelorarbeit den Silbernen Nagel des Art Directors Club Hamburg. Mit zwei weiteren Projekten belegte sie den dritten und vierten Platz beim GWA Junior Agency Award. Dabei entwickelte sie mit den Partneragenturen Jung von Matt und Ogilvy ein umfassendes Kreativ-Konzept.

Gewinnt eines der vier deutschen Design-Talente am 6. November den Red Dot: Junior Prize?

Gewinnt eines der vier deutschen Design-Talente am 6. November den Red Dot: Junior Prize?

„Die Auszeichnungen und Teilnahmen sind super für meine Vita. Dadurch steigert sich automatisch mein Bekanntheitsgrad. Dazu konnte ich viele Kontakte knüpfen, die mir beim Einstieg in die Karriere helfen“, sagte Lara Wilkin, die durch verschiedene Praktika, unter anderem in Japan, Berufserfahrungen sammelte. „Aufgrund des Kontrastes zwischen Moderne und Kultur war Japan immer mein Traum. Ich habe schon neben dem Abi angefangen die Sprache zu lernen.“

Neben ihren illustrativen Arbeiten ist das kreative Multitalent in den Bereichen Objektdesign und Szenografie aktiv. Hier entwickelte sie unter anderem verschiedene Logos, Stoff-Charaktere und das Konzept für einen Multifunktionsraum. „Nach meinem Master möchte in einer Werbeagentur arbeiten, um mich auf verschiedenen Ebenen kreativ auszuleben. Außerdem könnte ich mir einen Lehrauftrag gut vorstellen. Schon jetzt helfe ich meinen Kommilitonen als wissenschaftliche Hilfskraft.“

Mehr über Lara Wilkin erfahrt ihr auf ihrer Homepage.

 

Unsere Porträt-Serie zu den „Best of the Best“ im Überblick.

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So gelingt die Kreativ-Karriere – Wir präsentieren euch vier erfolgreiche Nachwuchsdesigner auf dem Weg zum Traumjob

Ob Agentur, Freelancer oder eigenes Kreativ-Studio – der Weg in die Karriere ist für viele Nachwuchs-Designer oft steinig und lang. Trotz einschlägiger Praktika, guter Studienabschlüsse und jeder Menge Potential ist der Traumjob nicht garantiert. Wie ihr eure Chancen auf eine Karriere in der kreativen Szene erhöht, zeigen wir euch in unserer neuen Porträt-Reihe. Als Sponsor des viel beachteten Nachwuchs-Wettbewerbs „Red Dot: Junior-Prize“ präsentieren wir von Adobe euch vier erfolgreichre deutsche Talente, die bei den Vorauswahlen des Awards als „Best of the Best“ ausgezeichnet wurden und sich damit beste Startbedingungen in die Kreativ-Karriere sichern.

Die Newcomer wissen den Preis als Karriere-Boost zu schätzen. „Die Auszeichnung ist ein echtes Aushängeschild und für mein Produktionsstudio eine super Werbung“, erklärt Jungunternehmer Lukas Loss, der für seine interaktive Medienfassade „Public Brewing“ den „Best of the Best“ gewann. Multitalent Lara Wilkin, die für ihre Bachelorarbeit „Schlachtfeld Wildnis“ ausgezeichnet wurde, konnte durch den Preis auf ihr Potential aufmerksam machen. „Ich konnte meinen Bekanntheitsgrad steigern und gute Kontakte knüpfen. Das wird mir beim Einstieg ins Berufsleben helfen.“

Vier erfolgreiche Nachwuchsdesigner hoffen auf den Junior Prize

Die vier deutschen Gewinner des „Best of the Best“ wollen wir euch in der nächsten Zeit vorstellen. Ihre Projekte überzeugten die Red Dot-Jury durch Originalität, Einfallsreichtum und ein hohes Engagement. Für alle Arbeiten spielten die kreativen Tools der Creative Cloud eine große Rolle.

Lara Wilkin Lukas Loss Viola Konrad Fabian Karrer mit (von links) Vera Oberlader, Romana Wieser und  Annika Heß

Mediendesign-Studentin Viola Konrad produzierte mit Adobe Premiere ihr berührendes Video zum Wort „Stille“. Während Videospezialist Lukas Loss für seine interaktive Medienfassade eine große Bandbreite der Creative Cloud nutzte, verdeutlichte Lara Wilkin durch Adobe Illustrator wie gefährlich illegal entsorgter Müll für die Tierwelt ist. Fabian Karrer erstellte mit seinem Team vor allem mithilfe von Adobe InDesign und Illustrator ein integratives Projekt, das das Erscheinungsbild der Stadt Stuttgart verändern soll.

Die vier „Best of the Best“-Gewinner fiebern der Red Dot Gala im Konzerthaus Berlin entgegen. Am 6. November 2015 wird in der Hauptstadt die Einzelauszeichnung im Wettbewerb verliehen, darunter auch der mit 10.000 Euro dotierte Red Dot: Junior Prize (Mehr über diesen Preis hier).

Red Dot: Junior Prize: Die Besten der Besten

Red Dot Gala

Der Red Dot: Junior Prize wird am 6.. November im Konzerthaus Berlin verliehen.

Der internationale Designwettbewerb zeichnet in den Kategorien Produkt- und Kommunikationsdesign die weltweit kreativsten Arbeiten aus. In 17 Rubriken wählt die Red Dot-Jury die besten Projekte des Jahres aus. Als exklusiver Sponsor des Red Dot: Junior Prize liegt unser Hauptaugenmerk auf der inspirierendsten Arbeit eines Auszubildenden, Studenten oder Jungdesigners. Der mit 10.000 Euro dotierte Junior Prize soll den Einstieg in die Berufswelt erleichtern und potentielle Auftraggeber so früh wie möglich von den eigenen Fähigkeiten überzeugen.

In diesem Jahr wurden insgesamt 7.451 Projekte eingereicht, von denen 82 die begehrte Auszeichnung „Best of the Best“ für höchste Designqualität erhalten habe. Wer den Red Dot: Junior Prize gewinnt, wird sich erst am 6. November 2015 entscheiden. Bis dahin stellen wir euch die inspirierenden Projekte der vier deutschen „Best of the Best“-Gewinner vor. Den Anfang macht Lara Wilkin. Zu ihrem Porträt bitte hier entlang.

 

Headerfoto © WavebreakMediaMacro / Fotolia

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