Rezension Video ist King!

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Eigentlich komisch zum Thema keinen Videoworkshop zu haben. Das dachte ich als erstes als ich das Buch „Video ist King“ in den Händen gehalten habe. Das Buch vom Autor Sven-Oliver Funke aus dem Rheinwerk Verlag ist aus Marketingsicht geschrieben und fängt auch nach einem Einführungskapitel über die Geschichte von youtube und was youtube Unternehmen bieten kann mit einem Kapitel zur eigenen youtube Strategie an. Wie man also seinen eigenen youtube Kanal aus Marketing Strategischer Sicht aufbaut, ein Kanalkonzept erstellt, den Kanal strukturiert, Livestreaming Formate plant. Danach geht es ums sogenannte Storytelling oder auch wie man eine geschichte in Bildern erzählt und in den möglichst kurzen Videosequenzen interressant bleibt. Im darauffolgenden Kapitel geht es um die Kalkulation des Kanals, das Branding um dann zu den Kapiteln mit dem eigentlichen Doing zu kommen, also welches Equipment man braucht, welches Lichtequipment, Ton, Videobearbetung, 360Grad Videos, etc. bis hin zur Videoveröffentlichung, dem Aufbau der eigenen Community, dem überleben des eigenen Unternehmens im youtube Dschungel, der Kampagnenplanung und wie man einzelne Produkte youtubegerecht platziert. Da das Ganze ja auch messbar sein muß gibt es natürlich auch ein Kapitel über Analytics und wie man youtube damit überwachen kann und wie man mit youtube werben kann. Am ende des rund 480 Seiten starken Wälzers steht dann noch ein Kapitel zu den Api’s um externe Zugriffe zur eigenen Webseite samt abonieren Button und Api’s zur Konkurrenzanalyse einbauen zu können und Abschliessend ein Kapitel zum Thema Recht.
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Somit ist das Buch aus Marketeersicht sehr umfangreich und umfassend. Wer hier ein Einsteigerbuch wie man überhaupt erst mal anfängt ist hier eher falsch. Das merkt man auch an so Kleinigkeiten wie der Softwareauswahl zur Videobearbeitung, die fast ausschließlich Profiprodukte wie z.B. Adobe Premiere CC und ähnliche Produkte anspricht. Auch bietet das Buch natürlich keine fertigen Anleitungen und DAS Erfolgsrezept schlechthin sondern sehr solide und robuste Marketingstrategien, die man auf das eigene Unternehmen oder Produkt anwenden kann. Ebenfalls darf man icht vergessen, das das Buch eindeutig für Marketing Menschen geschrieben ist und mit Marketing Vokabeln gespickt ist. Wer also ein entsprechende Grund KnowHow mitbringt wird mit diesem Buch sehr schnell von 0 auf 100 kommen. Wer ein HowTo Buch sucht in dem erklärt wird wie ein Video an sich aufgenommen wird benötigt hier eher noch ein anderes Training oder ähnliches.
Vor diesem Hintergrund finde ich das Buch sehr gut geschrieben und nach einer kurzen Gewöhnungsphase, da ich eben ein bisschen was anderes erwartet hatte war ich doch recht begeistert und hab sehr viel dazu gelernt. Sehr gut hat mir gefallen, das bei angesprochenen Videos jeweils ein QR-Code daneben war den man mit dem Smartphone bzw. Tablet einscannen konnte und sich das dazu passende Video gleich anzeigen konnte.
Nachdem ich den Wälzer also durchgelesen habe muß ich sagen, das hier SEHR viel Wissen drin steckt und man falls man nicht schon ein gewisses Marketingwissen hat hier nochmal diverse Aha-Effekte hat. Auch denke ich, das ich hiermit meine eigenen youtube Kanäle um einiges verbessern und die Zugriffe bei weitem erhöhen kann. Neben diversen anderen Marketing Büchern zu den Themen Facebook, Twitter oder google komplettiert dieses Buch wohl eine entsprechende Marketingbuch Serie. Für Marketeers Super gemacht.

Review DVD Fotografieren im Studio – Technik, Lichtführung, Workshops

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Wer ein eigenes Fotostudio einrichtet bzw. sich eines einrichten möchte, in ein Mietstudio geht oder bereits eines besitzt und damit noch bessere Fotos machen möchte für den ist diese DVD aus dem Rheinwerk Verlag sicher genau richtig. Ich persönlich habe mir diese genauer angeschaut weil ich eine Allumfassende DVD zu dem Thema haben wollte. Angefangen von der Frage was man alles in einem guten Fotostudio so an Equipment braucht, wie man das Licht richtig einsetzt, wie man dann damit Porträt bzw. Personen fotografiert sowie Produktfotos bzw. Stillife Bilder erstellt bis hin zum Troubleshooting wie z.B. warum ein Blitz nicht auslöst, warum Flecken zu sehen sind, warum ein Bild stark verrauscht, Tipps zu Bildfarben, etc. bis zu weiterführenden Tipps und Tricks wie man dann in der Bildbearbeitung z.B. die RAW-Entwicklung bei Porträtaufnahmen durchführt, Augen und Haare aufhellt, Staubfreie Produktfotos hinbekommt oder Bildlooks für die eigenen Studioaufnahmen entwickelt.

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Irgendwie hat es der erfahrene und bekannte Autor Alexander Heinrichs wieder geschafft dieses ganze Wissen auf eine Workshop DVD zu packen. Es ist ein Genuß Ihm zu zu sehen und zu hören. Während der einzelnen Kapitel werden die oben angesprochenen Punkte auch gleich in entsprechenden Fotoshootings gezeigt das heißt man bekommt auch gleich einen kompletten Einblick in den Ablauf eines Studioshootings und kann das für seine Bedürfnisse umsetzen.

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Besonders schön finde ich, das man unterschwellig natürlich auch gleich schöne Vorlagen zum selbst nach fotografieren bekommt und sich so ein nettes Portfolie einfach aufbauen kann. Im Gesamten bin ich recht begeistern vom Umfang des Ganzen. Oft hat man nur eine Workshop DVD zum Thema Licht im Studio oder Produktfotografie oder Bildbearbeitung oder Porträtfotografie oder eben „oder“.

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Hier ist mal so alles zusammen in einem durchgesprochen sodass man alle Facetten der Studiofotografie einmal gezeigt bekommt und man das alles dann auch einfach nachmachen kann. Sozusagen ein Rundumsorglos Paket für die Studiofotografie.

Review Typo3 CMS7

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Was auffällt ist, das das Training schon ein bisschen Vorkenntnisse voraussetzt. Der Trainer des Videotrainings „Typo 3 CMS 7″ aus dem Rheinwerk Verlag Wolfgang Wagner beginnt nicht damit wozu Typo3 eigentlich da ist sondern wie man sich eine Typo3 Umgebung zu Hause unter verschiedenen Betriebssystemen installiert und wie man dort dann bereits bestehende HTML oder Typo3-Script Seiten integriert. Die Vorlagen und auch alle anderen Dateien sind auf der DVD entsprechend vorhanden. Ob man im produktiven Betrieb erst statische Vorlagen in HTML erstellt um diese dann in ein dynamisches CMS wie Typo3 überführt wage ich mal zu bezweifeln, aber zur Erläuterung der Zusammenhänge scheint es recht Verständlich zu sein. Eigentlich geht es meiner Meinung nach in Kapitel 5 erst so richtig los wenn in Typ03 entsprechende Seiten angelegt werden.
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Wie man dann so Stück für Stück merkt ist, das Typo3 nicht wie andere CMS Systeme wie Joomla oder wordpress einfach und schnell erlernbar sind sondern das eben diese Lernkurve anders verläuft. Es ist zuerst etwas frustrierend, das man nicht wie man es von vielen anderen Tools gewöhnt ist einfach was zu erstellen und das es dann da ist sondern das man etwas um die Ecke denken und arbeiten muss. Insofern verwundert es nicht, das es insgesamt rund 13 Stunden Spielzeit auf 2 DVDs verteilt hat. Trotz des eher anspruchsvolleren Themas für Advanced User bzw. Administratoren einer Typo3 Umgebung sind die Trainings Lektionen auf den DVDs gut und Verständlich erklärt. Es macht also trotz des eher trockenen Themas Spaß dem Trainer zu folgen. Von den Kapiteln her ist das ganze recht umfangreich.
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Angefangen von Typoscript, der kompletten Umsetzung einer Webseite, dem einrichten zugriffsgeschützer Bereiche, Extensions sowie deren Troubleshooting, Einrichtung eines News-Systems, Mehrsprachigkeit, Arbeiten im Team, Optimierung von Webseiten bis hin zur Wartung von Websites mit Cronjobs und weiterer nützlicher Werkzeuge.
Alles in allem ein guter Workshop bei dem man allerdings schon ein bisschen Verständnis und Wissen über Webserver, dem arbeiten auf der Kommandozeile unter Linux und Scriptsprachen an sich mitbringen sollte. Ansonsten ist dieser Workshop eine wirklich gute Bereicherung des Administrationswissens rund um Typo3.

Rezension Leidenschaft Aktfotografie

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Als ich das Buch ausgepackt hatte fiel mir sofort auf, das um das Buch herum noch so ein Buchumschlag dabei war. Das war eigentlich schon recht ungewöhnlich für diese Art von Fotografiebüchern, aber es wurde schnell klar das dies hier passen sollte. Gleich im ersten Satz der Einleitung zum Buch „Leidenschaft Aktfotografie“ vom Autor Corwin von Kuhwede aus dem Rheinwerk Verlag heißt es „Dieses Buch ist keine Aktschule“ und das sich hier auch nicht mit der Technik oder dem Aufbau eines Aktshootings beschäftigt wird. Vielmehr geht es um Gedankengänge beim fotografieren von nackten Körpern, der Seele dahinter. In den über 350 Seiten geht es dann um die verschiedenen Arten von Akt so wie der Autor Sie versteht, die Möglichkeiten die ein Aktfoto bietet, wie man gerade Hemmschwellen und Hürden überwindet um ein Model zu finden und wie man richtig ins Gespräch kommt damit es für beide Seiten nicht peinlich wird. Dazu erzählt er noch ein bisschen darüber wie man Ideen finden kann und zwischen drin sind immer mal wieder Interviews mit den verschiedenen Modellen abgedruckt die der Autor fotografiert hat.
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Natürlich dürfen auch die entsprechenden Aktfotos nicht fehlen, die hier sehr ästhetisch präsentiert werden und alle möglichen Facetten zeigen egal ob in Farbe oder Schwarzweiß. Ein bisschen schade fand ich, das der Männerakt zwar hin und wieder mal drankommt, aber im gesamten doch etwas kurz kommt. Dies soll der Lesefreude aber keinen Abbruch tun, denn das Buch ist schon sehr gut mit viel Liebe zum Detail gemacht. Das merkt man dann auch an dem Papier auf das gedruckt wurde, denn das naturgelbe Papier und der somit matte und nicht glänzende Druck passt zum Gesamtkonzept.
Das Buch ist textlich eher in einem erzählerischen Stil aufgebaut und es liest sich recht locker und leicht und dann versteht man auch warum es Lesezeichen und den Einband gibt, denn es ist eher als leichte Lektüre Abends nebenbei zum einschlafen oder zum Kaffee gedacht als ein reines „von vorne nach hinten Durchlese“-Buch. Auch ist der Text viel zu umfangreich um es in einem Stück durch zu lesen.
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Trotzdem hat der Autor eine schöne Balance zwischen Textumfang und Bildern gefunden.
Als Fazit kann ich nur sagen, das hier ein guter Ansatz gefunden wurde nicht reißerisch das Thema Aktfotografie von der Seele her objektiv zu beleuchten und einen schönen Einblick zur Aktfotografie zu bieten. Danke dafür.

Rezension Linux Kommandoreferenz

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Eigentlich kenne ich „den Kofler“ also die sogenannte Linux-Bibel schon seit 20 Jahren seitdem ich mit Suse Linux auf 4 CD’s angefangen habe. Das Buch „Linux Kommandoreferenz Shell-Befehle von A bis Z“ war hier dann eigentlich nur eine Frage der Zeit bis ich es im Regal stehen haben wollte. Der Autor Michael Kofler hat es meiner Meinung nach geschafft auf den 467 Seiten des Buches aus dem Rheinwerk Verlag eine wirklich sinnvolle Ergänzung zu seiner umfangreichen und dicken Linux-Bibel raus zu bringen.

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Aufgeteilt ist das Buch in 4 große Abschnitte: Thematische Kommandoübersicht, Die Kommandos von A bis Z, die Konfigurationsdateien und Tastenkürzel. Bei der Thematischen Kommandoübersicht werden die Kommandos eben Thematisch unterteilt kurz aufgelistet also z.B. Dateien suchen, Bearbeitung von Textdateien, LVM-Kommandos, Netzwerkverwaltung, etc. und darunter dann die jeweiligen Kommandos mit einer kurzen Erklärung was es tut und der Seite später im Buch wo das genauer beschrieben ist. Wenn es hier mal zu Distributionsspezifischen Kommandos kommt steht diese in Klammern mit dabei wie z.B. Suse, RedHat, Fedora, Ubuntu, CentOS, etc. In dem wohl umfangreichsten Kapitel mit über 350 Seiten geht es dann dann um die Befehle im einzelnen. Hier wird jedes Kommando dann im Detail mit den Parametern erläutert und mit sehr viele Beispielen anschaulichst erklärt. Abgerundet wird das Ganze dann durch das Kapitel mit den Konfigurationsdateien. Sehr gut fand ich hierbei z.B. die Hervorhebung bei z.B. /etc/network/interfaces nach IP V4 und IP V6 so das man sich schneller zurechtfinden kann. Auch sehr hilfreich sind Hinweise auf Raspberry-Pi-spezifische Kommandos. In dem relativ kurzen Kapitel über die Tastenkürzel werden eben die wichtigsten Tastenkombinationen zur bash, joe, gnome, mutt oder vi/vim tabellarisch dargestellt. Ich habe dann auf dem hinteren Bucheinschlag noch eine CD gefunden, die in der Buchbeschreibung und im Inhalt nicht weiter beschrieben wurde. Hier ist das komplette Buch nochmals als 2,5MB große PDF Datei zu finden. Wer keinen Internetanschluss hat kann so das Buch als durchsuchbare PDF am Rechner lesen. Meiner Meinung nach ist das durchlesen und ggf. aktive verwenden einer Kommandoreferenz viel effektiver, eine PDF Datei rundet das ganze aber sicherlich ab. Als klitzekleinen Wunsch für eine Zweitauflage bzw. update des Ganzen würde ich mir noch weitere Config-File Beispiele wie z.B. mutt, vim, etc. wünschen aber das geht dann schon eher in die „Advanced“ Schiene des ganzen. Ebenso wird dann bestimmt noch die bessere Erkennbarkeit welche Kommandos es bei Suse, Raspberry-Pi oder Fedora NICHT gibt bzw. wo die Unterschiede liegen geben.

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Mein persönliches Fazit: Wer also Täglich mit Linuxbasierten Betriebssystemen zu tun hat und den großen Kofler schon durchgearbeitet hat wird hiermit seine wahre Freude haben. Aber auch wer eben eine schnell zugreifbare Kommandoreferenz sucht die darüber hinaus noch wertvolle Zusatzinfos zu den einzelnen Kommandos liefert und wo noch Config Dateien erläutert werden wird glücklicher sein. Im Grunde wird genauso wie die Formelsammlung in der Schule, das Tabellenbuch in den wissenschaftlichen Studiengängen diese Kommandoreferenz das Unverzichtbare Grundwerk für alle Linuxer werden. Vielen Dank dafür.